“How to volo” part 2: The Great Feast. Rich and Poor. or How we made it through round II

BlogbildRound II of the application process for the DW traineeship has begun. Because of this, we’d like to share with you all the things we wish we’d known before and while applying for the Volo on this blog. Most of it will be tips for the application process, but we’ll also give you some general information on the volo – really, just information we wish we’d had beyond the official homepage.

In our second post, we will share some of our experiences with you on round II of the application process.

(Heads up: Because our trainee program is bilingual and all twelve of us contributed a couple of bullet points, this post will be in a mix of German and English.)


In the fall of 2014, we all got an email, telling us we made it to the second round.* And we were given a task for the next round with a deadline of 2 weeks.

*(“Round II? What does that mean?” – You can find an overview of all four rounds of the application process here.)

Here’s an excerpt from the email:

We would like you to produce a piece of journalism on the topic of

“The Great Feast. Rich and Poor”.

 

This can take either an online form, such as a web page or a blog page. Or it can take an offline form, such as the creation of a newspaper page in Word. You can even create a PowerPoint presentation.

 

Your journalism sample must contain each of the following three components:
·    Text – written in German and/or English
·    Images – photos and/or videos that have been taken or shot by yourself
·    A short introduction of yourself either in text or video format

 

We realize that many of you have limited access to computers, cameras, production software and the Internet. Because of this, we are not expecting a highly technical multimedia product from you and it won’t make any difference to our evaluation of your work whether your images are shot with your phone or with a HD camera.

Nor do we expect you to create a perfect journalism product – otherwise why would you need to do our journalism traineeship? What we are expecting, however, is a piece of journalism that displays your talent, your expressiveness and your creativity.

 

We will judge your work sample on your approach to the content, your ideas and how you portray these ideas in words and images. The self-portrayal will also give you the opportunity to present yourself and convince us that you have what it takes to make it into the next round.

And because it’s phrased slightly differently and a little more elaborate, here’s the German version, too:

Gestalten Sie bitte eine Seite zum Thema

„Das große Fressen. Arm und reich.“

 

Die Seite kann online sein, z.B. eine Webseite oder ein Blog. Sie kann aber auch offline sein, z.B. eine Zeitungsseite als Word-Dokument oder auch eine PowerPoint-Präsentation. Wichtig ist, dass Ihre Arbeitsprobe folgende drei Elemente enthält:

• Text – auf deutsch und/oder englisch
• Bild – Foto(s) und/oder Video(s), die Sie selber produziert haben
• eine kurze Selbstpräsentation als Text, Foto oder Video.

 

Uns ist bewusst, dass Sie möglicherweise keinen uneingeschränkten Zugang zu Computern, Kameras, Produktionssoftware und dem Internet haben. Wir erwarten von Ihnen deshalb auch kein technisches Hochglanzprodukt. Es ist unerheblich, ob Sie die Bilder mit einem Smartphone oder einer professionellen HD-Kamera produziert haben. Wir erwarten von Ihnen auch kein perfekt gestaltetes crossmediales Produkt – das sollen Sie bei uns ja erst lernen.

 

Wir erwarten von Ihnen eine Seite als Arbeitsprobe, die Ihr Talent und Ihre Kreativität erkennen lässt. Wir beurteilen, welchen inhaltlichen Zugang Sie zu dem Thema haben. Wir beurteilen Ihre Idee. Und wir beurteilen, wie Sie diese Idee visuell und sprachlich umsetzen. Die Selbstdarstellung gibt Ihnen Gelegenheit, sich zu präsentieren und uns davon zu überzeugen, Sie eine Runde weiterkommen zu lassen.


How did we approach this task?

Here’s four projects current trainees submitted and how we came up with them:


Hang Shuen Lee: “The Great Feast. Rich and Poor.” (Prezi Page) 

“I created a multimedia presentation in prezi. It took me a long time to develop the idea. The topic was ‘The Great Feast. Rich and Poor’. To write about rich and poor in terms of wealth seemed too obvious for me, so I spent days trying to interpret the two words in another way. In the end, the idea to talk about food myths came up when I was shopping in an organic grocery store.”


Mara Bierbach: “Von Hunger und Heißhunger” (WordPress Page)

“Im Nachhinein habe ich mich am Anfang viel zu sehr unter Druck gesetzt, DEN EINEN perfekten Zugang zur Aufgabe finden zu müssen. Ich hab Tausende wahrscheinlich vollkommen akzeptable Ideen unzufrieden verworfen (zu offensichtlich, zu abstrakter Ansatz,…) bis mir die Zeit davongelaufen ist und ich alles nur in allerletzter Minute fertig gekriegt habe. Meine ‘Über die Autorin’ Seite ist etwa eine Viertelstunde vor der Deadline fertig geworden.

 

Ich hab lange überlegt, ob die Geschichte, wie meine Oma als Ostpreußenflüchtling Hunger kennengelernt hat, zu sehr an ein Projekt von ehemaligen DW-Volontären (Meine Oma, das Regime und ich) erinnert. Und ich habe mir viele Gedanken gemacht, inwieweit wir ein klassisches journalistisches Produkt (Reportage o.ä.) abliefern sollen – das schien mir mehr ‘on brand’ für DW – oder auch etwas Kreativeres, Persönlicheres, Ausprobierendes – das war ja in der Aufgabenstellung erwähnt und ist auch mehr ‘meins’.

 

Am Ende ist es eine persönliche Geschichte geworden – nicht so richtig klassischer Journalismus, recht ‘off brand’ für DW. Kaum multimedial, auch wenn das Volontariat multimedial ist – nur Text und zwei Fotos. Ich fand, dass die Geschichte so funktioniert und ich hatte wenig Erfahrung mit Video- oder Radioproduktion und wollte mich in der kurzen Zeit lieber auf meine Stärken konzentrieren. Ich glaube, das ist auch grundsätzlich mein Rat für alle, die sich bewerben: Sich auf die eigenen Stärken konzentrieren; weniger darüber nachdenken, was erwartet wird, und mehr darüber, welche Geschichte einen reizt.”


Helena Kaschel: “Arm, aber gesund” (WordPress Page)

“Mich hat es am Anfang verunsichert, dass das Thema für den Blog so offen formuliert war. Zum Glück haben wir nach ein paar Tagen eine Mail von der Ausbildungsleitung bekommen, in der stand, dass es keine richtigen oder falschen Ideen gibt. Ich wusste ziemlich schnell, dass ich etwas über Armut und Ernährung machen wollte, hatte aber Angst, keinen neuen Zugang zu dem Thema zu finden.

 

Am Ende ist mir aber zum Glück doch noch eine interessante Geschichte eingefallen. Wichtig: Es kann sehr anstrengend und streckenweise frustrierend sein, etwas Gutes in so kurzer Zeit zu produzieren, wenn man z.B. nebenbei arbeiten muss oder mit einem bestimmten Medium noch nicht so viel Erfahrung hat. Ich hatte während dieser Zeit auch noch die schlimmste Grippe meines Lebens, wollte zwischendurch alles hinschmeißen, es ist vielleicht sogar die eine oder andere Träne geflossen, aber ich habe mich durchgebissen – und es hat sich gelohnt!”


Marina Strauss: “Lebensmittelretter” & “Gemeinschaftsesser” (WordPress Page) 

“Für meine Bewerbung habe ich zwei Texte geschrieben: Einen über eine Organisation, die Lebensmittel vor der Tonne rettet und einen über ein Running-Dinner-Konzept aus Berlin. Beide Artikel beleuchten aus verschiedenen Perspektiven das vorgegebene Thema. Meine Blickwinkel auf ‘Das große Fressen – Arm und Reich’ war mit Sicherheit nicht die allerkreativsten, mir war es aber wichtig, zwei Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und deren Story zu erzählen.

 

Um mich vorzustellen, entschied ich mich für eine Thinglink-Karte und gegen ein Video. ‘Machen wahrscheinlich alle’, dachte ich mir. Außerdem sollten wir ja auch mal out off the box denken, kreativ sein und multimedial wagen.”


Still to come in our „How to volo“ series: how we survived the assessment center and the final interview… so stay tuned.

Feel free to contact us with your questions on the traineeship and the application process – leave a comment here on this blog or contact us on Twitter @DW_Volos.


[avatar user=”mara.bierbach@dw.de” size=”80″ align=”left” link=”http://akademie.dw.de/voloatwork/about_us#Mara” target=”_blank” /] Mara Bierbach sammelt für “How to volo” von allen jetzigen Volos Erfahrungsberichte zu ihren Bewerbungen. Seit kleinauf kritzelt sie gerne vor sich hin, was ab und an von Vorteil ist, zum Beispiel, wenn man ein Titelbild für die “How to volo” Serie braucht. Twitter: @MaraBierbach.

 

6 Comments

  1. hello to you all. I would like to ask you about the third round. i was invited now to the Assessment Center in Bonn at the end of May. I have so many worries . Could you give me some advices . And tell me like what they ask. What was it like for you guys.
    Thank you
    Rama Albadra

    • Hey Rama,
      first of all: Congrats! Second of all: There will be a post on the assessment center process soon – part 3 in the “How to volo” series.
      Mara

  2. Already looking forward to the next post, I’m sure it’ll be really helpful.

    I was also wondering if you’re going to write about the volo itself in more detail i.e. how it is structured, how you enjoyed it, your thoughts on it in general etc. etc.

    And thanks for all the effort you’re putting into this series!

    Best,

    Tate

    • Hey Tate, I don’t think we’re planning anything on the volo itself in detail. I’m sure you’ve already read this: http://www.dw.com/en/dw-akademie/program/s-101205, but I think it gives you a fairly good overview on how the program is structured. Did you read the first post of this series yet? It addresses the stuff you’re asking about a little bit. The reason we did a post on the application process in particular was because this blog, our twitter feed etc. are dedicated to what we’re doing during the volo, but we hadn’t written anything on how we got into the program yet. But I totally understand that there’s still a gazillion unanswered questions. So if you have specific questions about what the volo is like, feel free to ask in this comment thread 🙂
      Mara

    • Oh, and if you’re wondering about the structure, this might help:
      We spent the first half of the volo in Bonn/Cologne, doing 3×2 months of seminars (May+June, Sept+Oct, Jan+Feb) with 2×2 months of internships in between the seminars (July+Aug, Nov+Dec) – usually 1 month per department. These internships were in either online, radio or social media/innovation. I did a month each in news (online), business (mostly for the homepage, but they also have a podcast), the innovations department and at the Deutschlandfunk (radio) in Cologne.
      We all recently left Bonn and are now doing mostly TV: 4 months at the Welle in Berlin in different departments, 2 months in Brussels, Washington or Moscow and 1 month “Wahlstation”, wherever we like. I hope this is helpful. (I can’t promise that the volo will be structured the same way when the next trainees start, though.)

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