“How to volo” part 1: DW traineeship myths debunked

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The application process for the DW traineeship just started. (You can apply via the official DW traineeship page until February 29th.) Because of this, we’re starting a series on this blog about all the things we wish we’d known before and while we applied for the volo.

We’ll start our little series by tackling some of the “myths” that most of us believed before we got into the program – some, it turns out, were true; most weren’t, though.

(Heads up: Because our trainee program is bilingual and all twelve of us contributed a couple of bullet points, this post will be in a mix of German and English.)


Nur Leute, die vorher bei der Welle hospitiert oder gearbeitet haben, kriegen das Volo.

Stimmt nicht.

Klar macht sich das bei der Bewerbung gut, aber es ist kein Muss. Von uns jetzigen Volos haben nur fünf von zwölf vorher in der Welle gearbeitet oder ein Praktikum gemacht.

“Als ich mich fürs Volo beworben habe, bin ich auf Einträge in Journalismus-Foren von anno dazumal gestoßen. Da hieß es: ‘Bei der Welle bekommen nur Leute mit Connections, die schon einmal in der Welle hospitiert haben, ein Volontariat’. Hat mir damals schon ein wenig den Wind aus den Segeln genommen. Ist aber totaler Blödsinn.”


Man braucht eine lange Liste großer Namen im Lebenslauf, vom ARD-Hauptstadtstudio bis zum Zeit-Magazin, um eine Chance auf das Volo zu haben.

Stimmt nicht.

Genau wie beim Welle-Praktikum gilt hier: Klar hilft es bei der Bewerbung, weil es zeigt, dass man sich dort durchsetzen konnte. Aber es ist kein Muss.

“Ich hatte bei keinem der üblichen Verdächtigen ein Praktikum gemacht, von denen man so oft hört, dass sie die Volontäre von öffentlich-rechtlichen Sendern bei der Bewerbung im Lebenslauf haben: FAZ, CNN, Zeit, ZDF Hauptstadtstudio, ARD-Studio in Washington, etc. pp. Ich hab das Volo trotzdem bekommen, weil halt andere Sachen bei mir stimmten – meine Arbeitsproben, Sprachkenntnisse, Auslandsaufenthalte,…”

Übrigens: Wer gerade noch studiert oder in der Schule ist und gerne in den Journalismus gehen möchte, dem würden wir raten, bei Uniradios, Campusmagazinen oder Campusfernsehen mitzumachen.

“Ich habe knapp zwei Jahre bei einem Unimagazin gearbeitet und bei einer Lokalzeitung hospitiert. Ich habe da, ganz ehrlich, viel mehr gelernt als zum Beispiel bei einem Praktikum, das ich später bei einer großen Tageszeitung gemacht habe. Denn bei kleineren Medien ist die Fallhöhe nicht so groß. Man hat die Möglichkeit, viel selbst zu schreiben und kann sich in einem sicheren Rahmen austesten.”


The program is bilingual, so you have to be fluent in German if you want a shot at the traineeship.

Not true – kind of.

On the one hand, your knowledge of German can be very rudimentary and you can still get into the program if your journalistic work is strong and you work well in English. On the other hand, you should be aware that you are expected to make efforts to improve your German. You’re not under the gun, but there’s six months of seminars in the program and while some seminars are held in English, more are held in German (and some in both languages). So if you want to get the most out of the program, you should be able to understand and speak German pretty well.


Man muss Englisch perfekt sprechen, um eine Chance zu haben.

Stimmt nicht.

Als DW Volo muss man Englisch auf hohem Niveau sprechen und schreiben können, klar. Aber akzentfrei sprechen und wie ein Muttersprachler schreiben – das muss nicht sein, wenn der Rest stimmt.


I have to be a native speaker in German or English to make it into the program.

Mostly not true.

Here’s the thing: most of us trainees have either English or German as a mothertongue and pretty much all of us can, as journalists, work in German or English (or both), even those who aren’t native speakers. So you don’t have to be a native speaker in English or German to get into the program, but you should be able to work in one or both of these languages. Which doesn’t mean that you can’t have a slight accent or every now and then need advice from a native speaker on whether that sentence you just wrote in English/German works.


The traineeship is a multimedia program, so you need experience in radio, TV, print and/or online when you apply.

Not true.

Of the current trainees, most of us have experience in print or online and one other medium – i.e. radio or TV. Some of us have even only worked in print/online. There’s a long list of criteria that trainees are expected to bring to the table (language skills, journalistic experience, affinity for different media, good grades etc. pp.) – and all 12 of us current trainees fulfill a lot of these criteria, but definitely not all of them.


Sechs Monate Seminare im Volo: Da geht es ausschließlich darum, journalistisches Handwerk zu lernen.

Stimmt nicht so ganz.

“Was ich so nicht vom Volontariat erwartet hätte: Dass auf dem Seminarplan immer wieder Dinge stehen, von denen man im ersten Augenblick denkt: ‘Was hat das mit Journalismus zu tun?’. Ein Workshop mit einem Schauspieler, ein Tag mit einem Poetry Slammer oder Spielen mit Lego. Aber genau diese Tage helfen enorm, um aus seiner Journalistenblase herauszukommen, alles von einem anderen Blickwinkel zu betrachten und seine Kreativität zu entfalten.”



Feel free to contact us with your questions on the traineeship and the application process – leave a comment here on this blog or contact us on Twitter @DW_Volos.



[avatar user=”mara.bierbach@dw.de” size=”80″ align=”left” link=”http://akademie.dw.de/voloatwork/about_us#Mara” target=”_blank” /] Mara Bierbach hat für diesen Post von allen Volos Stichpunkte dazu gesammelt, was sie vor ihrer Bewerbung gern gewusst hätten. Sie hat einen Faible für schlechte Disney-Channel-Originals-Filme aus den frühen 2000ern und ist auf Twitter unter @MaraBierbach zu finden.

 

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